Patisserie

Der krönende Abschluss

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Mit ausgeklügelter Patisserie können Caterer individuelle Akzente, vor allem auch zum Abschluss eines Menüs oder Buffets, setzen. Dazu ist es nicht unbedingt notwendig, alles selbst zu machen. Patisserien und Konditoren bieten gerne ihre Dienste an.

Eine hauseigene Patisserie und Konditorei – davon dürfte so mancher Caterer träumen. Bei einer Reihe von Unternehmen ist dieser Traum tatsächlich in Erfüllung gegangen, so zum Beispiel bei Stolzenhoff Catering in Lünen in der Nähe von Dortmund. Seniorchef Helmut Stolzenhoff schwärmt: „Ob Mousse au Chocolat, Créme brûlée oder ein raffiniertes Schwarzwälder Parfait – unser Patissiermeister lässt aus jedem Dessertwunsch ein kleines Kunstwerk werden.“ Dank der Hingabe und Liebe zum Detail sowie der Auswahl feinster Rohprodukte werde jede Dessertkreation in ein optisches Feuerwerk verwandelt.

Bei Stolzenhoff Catering werden mehr als 40 verschiedene Desserts und Eisbüfetts hergestellt. Nach Firmenangaben sind belgische Edelschokolade und frische Sahne die Grundlage für sämtliche Schokoladen Mousses und Cremes. Die Obstplatten, Obstsalate, Fruchtcremes und Fruchttoppings würden aus frischem Obst und frischem Fruchtmark produziert.

Menschen begeistern sich für handwerkliches Können

So lecker und überzeugend das alles auch klingt: Längst nicht jeder Caterer kann und will sich eine hauseigene Patisserie und Konditorei leisten, wie sie sich Stolzenhoff Catering gönnt. Da ist es dann eine gute Nachricht, dass sich Patisserie- und Konditorei-Dienstleistungen bei Bedarf auch zukaufen lassen. Denn überall in der Bundesrepublik arbeiten Patissiers und Konditoren gerne mit Caterern zusammen – nur fragen muss man sie eben. Gerne fragen lässt sich zum Beispiel Nick van Heyningen aus Bremen. Der junge Konditormeister, der sogar einmal als Landessieger geehrt worden war, hat sich vor nunmehr vier Jahren mit einer kleinen, 20 Quadratmeter umfassenden Konditorei in der Hansestadt selbstständig gemacht. Die Produktpalette ist zwar nicht breit – und das ganz bewusst – , aber bunt. Dort finden sich unter anderem Pralinen in den Geschmacksrichtungen Amarettotrüffel, Baileys, Himbeer-Ingwer, Kiwi-Limette, Rumtrüffel und Williams-Christ-Trüffel. Seiner Kundschaft gibt van Heyningen ein Qualitätsversprechen mit auf den Weg. Zum einen sichert er zu, dass die Pralinen traditionell und ohne Maschineneinsatz gefertigt werden. Das beginnt beim Temperieren auf der Marmorplatte und endet beim Überziehen mit einer Pralinengabel. Zum anderen werden laut Nick van Heyningen „ausschließlich qualitativ hochwertige Rohstoffe verwendet, die frei von künstlichen Aromen und Geschmacksverstärkern sind“.

Gerne geht van Heyningen auf Sonderwünsche von Kunden ein. Keine Schwierigkeit ist es für ihn zum Beispiel, wenn einmalige Kreationen für besondere Anlässe kreiert oder Pralinen mit persönlichen Widmungen beispielsweise anlässlich von Geburtstagen verziert werden sollen.

Für ein Catering, das auf Massen zielt, ist die Dienstleistung des Bremers wohl eher ungeeignet. Aber in einer kleineren, exklusiven Runde kann sie das Tüpfelchen auf dem I sein. „In den Zeiten von Massenproduktion“, meint Nick van Heyningen, „können sich die Menschen durchaus wieder für handwerkliches Können begeistern lassen“ – und Caterer von dieser Begeisterung profitieren, indem sie ihren Kunden ein besonders individuelles Angebot unterbreiten.