Speisentransportsysteme

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Die Küchen in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen im Care-Bereich stehen regelmäßig vor der Aufgabe, die Speisen möglichst ohne Qualitätsverlust zum Patienten zu bringen. Eine Herausforderung, die es zu meistern gilt.

Damit Patienten in Krankenhäusern und anderen Care-Einrichtungen qualitativ hochwertige und schmackhafte Speisen bekommen, entwickeln Hersteller von Speisentransportsystemen ihre Produkte und Lösungen auch ständig weiter. Das Klima für Investitionen auf diesem Sektor ist dabei gut: Laut des aktuellen Internorga GV-Barometers, das die Investitionsbereitschaft der Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung misst, planen in diesem Jahr zwei Drittel aller Betriebe, für neues Equipment Geld in die Hand zu nehmen. Und etwa ein Viertel aller befragten Kliniken und Heime will 2016 speziell in Speisentransportsysteme investieren.

Auf diese gute Nachfrage antworten die Hersteller mit innovativen und erprobten Technologien. So bietet das Unternehmen Temp-rite jetzt die neuen Heißluftsysteme Dock-Rite und Temp-Serve an. „Das Dock-Rite System gewährleistet das effiziente und reibungslose Verteilen von Speisen und besteht aus einem Tablett-Transportwagen sowie einer Basisstation“, sagt Armin Westendorf, Sprecher von Temp-rite. „Für Cook-Serve Speisen werden die Temperaturen der Mahlzeiten durch exakt temperierte Umluft an der Basisstation optimal gehalten. Auch das Regenerieren der Warmkomponenten im Cook-Chill-Verfahren kann dadurch punktgenau erfolgen.“ Ferner bleiben Kaltkomponenten aufgrund der aktiven Umluftkühlung durchgehend kalt. „Der Tablett-Transportwagen ist handlich und lässt sich leicht bedienen. Dank magnetischer Verbindungssysteme kann er problemlos und genau an die Basisstation angedockt werden“, sagt Westendorf. „Zudem ist sein Gewicht gering, da er ohne eingeb aute Technik auskommt.“ Bei der Materialauswahl hat Temp-rite praktische Fragen des Alltags berücksichtigt: So bestehen die Türen des neuen Dock-Rites außen aus kratz- und stoßfestem Kunststoff, während sich innen temperatur- und formbeständige Karbon-Fasern finden. Eine innovative Mittelwand mit federgestützten Trennern sorgt für leichtes Be- und Entladen der Tabletts und sichert gleichzeitig das präzise Trennen von Kalt- und Warmraum im Wagen. „Temp-Serve arbeitet ebenfalls mit Umluft. Auch hier sorgt eine Mittelwand mit federgestützten Trennern für leichtes Be- und Entladen und trennt den Kalt- vom Warmraum“, sagt Westendorf. „Das Regenerieren oder Warmhalten von Speisen wird auf der Ofenseite durch eine Umluftbeheizung erreicht. Und dank einer aktiven Umluftkühlung bleiben kalte Speisenkomponenten auf der anderen Seite des Klimateilers gut gekühlt.“ Anders als bei Dock-Rite befindet sich die Technik jedoch im Wagen. Sowohl Dock-Rite als auch Temp-Serve sind für jede Art von Geschi rr geeignet. Insbesondere das effiziente Kühlen steht dagegen beim System Carbofresh von Iseco im Fokus: „Bei Carbofresh wird zunächst wieder aufbereitetes CO2 in eine im Innenraum der Wagen liegende Kassette gefüllt“, sagt Andreas Weiß, Geschäftsführer der Iseco GmbH. „Dieser Schnee aus Trockeneis verdunstet und erzeugt dadurch hoch wirksam die erforderliche Kälte. Der natürliche und unmittelbare Übergang des Stoffes vom festen in den gasförmigen Zustand bewirkt, dass die Innenräume des Wagens direkt nach dem Befüllen sehr schnell und gleichmäßig heruntergekühlt werden.“ Dabei besteht dieser Kunst-Schnee aus receyceltem CO2 und wird nicht extra neu produziert. Da außerdem entlang der gesamten Prozesskette auch keine Abwärme entsteht, gilt dieses Verfahren als besonders umweltfreundlich. Vor allem im Außer-Haus-Markt ist das System stark präsent – denn LKW mit Kühlaggregaten erübrigen sich dadurch. Wegen des vergleichsweise leichten Gewichts sind die Mitarbeiter auch körperlich weniger belastet.