Wisag BP

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Der Caterer Wisag versorgt im Betriebsrestaurant von BP Europe SE in Bochum täglich zwischen 500 und 600 Mitarbeiter. Langweilig wird es nie, dafür sorgen nicht nur die zahlreichen Aktionswochen.

Seit zwölf Jahren ist Wisag für das gesamte Facility-Management von BP Europe SE in Bochum verantwortlich. Somit auch für das Betriebs-Catering. Von Bochum aus steuert das britische Mineralölunternehmen die Aktivitäten entlang der Kraftstoff-Wertschöpfungsketten in Deutschland und den angrenzenden Ländern. Bochum ist außerdem auch Heimat der Aral AG. Die Marke gehört seit 2002 zum Konzern.

Derzeit essen von den rund 1.000 Mitarbeitern zwischen 500 und 600 täglich mittags im Betriebsrestaurant, das ca. 350 Sitzplätze bietet. Das Vorstands-Casino mit 50 Sitzplätzen wurde vor drei Jahren integriert. Bis dahin konnte bei ausgewählten Meetings mit Kunden und Besuchern à la Carte bestellt werden, heute gibt es hier keine Extrawurst mehr und der Casino-Bereich ist für jeden zugänglich

Rund die Hälfte versorgt sich dort also mittags. Eine Quote, die sich sehen lassen kann, zumal die Innenstadt mit verlockenden Angeboten fußläufig erreichbar ist. Zum hohen Andrang tragen neben dem Zeitfaktor sicherlich auch die ständig wechselnden Aktionswochen bei. Klassiker wie Spargel-, Fisch-, Steak-, Pasta- oder auch Wildwoche gehören genauso dazu, wie Themen- (Oktoberfest, Biker, Amerika, asiatische Küche etc.) sowie regionale Aktionswochen. Die so genannte Brigitte Diät läuft ausnahmsweise immer im Februar über zwei Wochen, damit sich der gewünschte Effekt nach den Feiertagen auch einstellt.

Im Rahmen der Aktionen geht es nicht nur um die Speisen und Getränke, sondern auch um die passende Deko. Sowohl Speiseraum als auch die Essensausgabe werden dem Motto gemäß geschmückt. Da scheut sich Betriebskoordinator Markus Schneider auch nicht, beispielsweise im Rahmen der Biker-Woche einen echten Chopper im Betriebsrestaurant zu parken.

Das Aktionswochen-Angebot ist jedoch nur ein Teil des Gesamt-Konzeptes. „BP möchte gerne frische, ausgewogene und leichte Kost für seine Mitarbeiter“, sagt Schneider. Ein großes Salatangebot im Free-Flow und ein täglich wechselndes vegetarisches Gericht sind deshalb obligatorisch. Fast 40 Prozent der Mitarbeiter greifen täglich zu vegetarischen Speisen – Pasta und Salate mitgerechnet. Um dem Trend zu veganer Küche gerecht zu werden, hat sich Wisag mit dem Experten für gesunde, nachhaltige Ernährung und Gemeinschaftsverpflegung, Björn Moschinski, zusammengetan. Exklusiv hat er für das Catering-Unternehmen Rezepte für die Vegan-Aktions-Woche entwickelt, die laut Schneider ein voller Erfolg war. Die erarbeiteten Rezepte finden sich natürlich auch im Angebot wieder. Ein veganes Gericht pro Tag ist Pflicht, aber immer auch Fleisch-Gerichte. Jeder soll auf seine Kosten kommen. Deshalb gibt es außerdem für alle, die aus unterschiedlichsten Gründen kalo rienbewusst essen möchten, täglich mindestens ein Gericht mit weniger als 500 Kalorien, das auch als solches gekennzeichnet ist.

Egal, wofür sich der Mitarbeiter letztlich entscheidet, einen Zuschuss vom Arbeitgeber ist ihm sicher. Er zahlt für ein Standardgericht inkl. Suppe und Dessert 3,10 Euro. „Der Konzern legt großen Wert darauf, dass die Mitarbeiter gesund und nachhaltig versorgt werden“, betont Schneider. Das würde bei Gesprächen mit den Verantwortlichen immer wieder deutlich. Die Versorgung der Mitarbeiter ist ein wichtiger Teil des Gesundheits-Managements im Unternehmen.