Caterer des Jahres

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Garten Eden auf Erden

Wirklich besondere Events zu realisieren, die sich in ihrer Einzigartigkeit auch differenzieren, ist heute kein leichtes Unterfangen. Dem Party Löwen ist das eindrucksvoll gelungen.

Ein Fest für mehr als 2.900 Gäste, verteilt auf zwei Tage – dieser Herausforderung musste sich der Party Löwe stellen. Es galt einen Kundenabend der Siegenia-Aubi KG mit rund 1.300 Gästen und einen Mitarbeiterabend mit 1.600 Kollegen zu gestalten. Alles zum 100-jährigen Jubiläum des Unternehmens, das sich auf ein „breites Spektrum an Produkten, die „Fenster und Türen wertvoll machen“, spezialisiert hat. Aber man muss hier nicht ins Detail gehen. Mit dem Thema Garten hat das Unternehmen jedenfalls nichts am Hut. Und das macht das Motto, für das sich Party Löwe entschieden hat, wiederum besonders. So lautete die Ausgangsfrage zum Konzept nicht: Was stellt das Unternehmen her und wie können wir das im Event (also welche Türen und Tore öffnen sich) umsetzen, sondern: „Was besteht sei Jahrtausenden und was wird bis in die Zukunft reichen? Unsere Natur – sie muss nur gut behandelt werden!“ So lautete das selbst vorgegeben Konzept-Motto der Mitarbeiter von Party Löwe. Diese haben somit ein aktuelles und vor allem sehr nachhaltiges Thema aufgegriffen. Das passt, denn f ür familiengeführte Unternehmen geht es heute in erster Linie um langfristige Überlebenssicherung. Nachhaltiges Wirtschaften wird somit zu einem wesentlichen ökonomischen Faktor.

Mit der Idee, die Natur mit ihren Ressourcen in den Mittelpunkt zu stellen, ist Party Löwe ein glaubwürdiges Konzept gelungen, mit dem sowohl Kunden, als auch Mitarbeiter des auftraggebenden Unternehmens etwas anfangen konnten. So wurde der Event als großes Gartenfest konzipiert, mit echtem Rasen, viel Grün, Pflanzen, Bäumen und Naturprodukten. Ein kompletter „Garten Eden“ auf mehr als 4.000 qm Fläche.

Um die Atmosphäre so individuell wie möglich zu gestalten, wurde möglichst nichts von der Stange geordert, sondern lieber selbst gezimmert. Beispiele: 22 Tresen, bestehend aus 500 Holzkisten, sechs Rückwandregale aus 180 alten Weinkisten, Garderobencounter aus 40 Holzkisten oder sechs Salatbars mit 72 Gemüsekisten und Holzzaun-Verkleidung. Hinzu kommt reichlich Handarbeit auch im Detail, wie die Beschriftung von 1.850 Glasfläschchen für Salze und Öle in deutsch und englisch oder die Befüllung von 19.500 Weckgläschen mit frischen Speisen vor Ort. Macht summa summarum knapp 5.000 Personalstunden.

Begrüßt wurden die Gäste mit Fingerfood, natürlich nicht einfach so, sondern themengerecht gereicht auf Schaufeln, Rechen und Tabletts. Stringent zeigte sich die Garten- und Natur-Inszenierung nicht nur in den Dekorations-Elementen und Speisen wieder, sondern in allen Bereichen. Auch beim eingesetzten Personal. Kellner im Gärtner-Outfit bedienten an den Tischen und sorgten nebenbei für gekühlte Getränke aus mit Eiswürfeln gefüllten Schubkarren.

Und wer sich für ein nachhaltiges Motto entscheidet, muss auch selbst mit gutem Vorbild voran gehen: So wurde für Wok-Gerichte und Pasta Palmengeschirr verwendet. Vorlegebestecke, Serviettenhalter, Gewürzmühlen und Schneidebretter waren aus Bambus. Party-Löwe-Geschäftsführer Andreas Hüttmann hat bereits angekündigt, in Zukunft noch deutlich mehr auf Nachhaltigkeit im individuellen Catering zu setzen.

Fotos: Der Party Löwe, Kofler & Kompanie, Kaiserschote